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Kurz- und Erdschlussanzeiger

Als Kurzschlussanzeiger bezeichnet man Geräte, die im Kurzschlussfall durch das magnetische Feld eines stromdurchflossenen Leiters angeregt werden und eine Anzeige geben.

Kurzschlussanzeiger dienen vorzugsweise der Eingrenzung von Fehlerorten in Mittelspannungsnetzen (Strahlennetze, offen betriebene oder geschlossene Ringnetze). Sie werden auf die zu überwachenden Stromleiter – Sammelschienen, Kabel oder Freileitungen – montiert. Wird der Nennansprechstrom des Kurzschlussanzeigers erreicht oder überschritten, so erfolgt eine optische Anzeige ohne Richtungsinformation, die auch ferngemeldet werden kann.

Wird in das vorhandene Netz zusätzlich dezentral eingespeist, z. B. durch Photovoltaik- oder Windparkanlagen, dann kann im Kurzschlussfall vom Umspannwerk und von der dezentralen Einspeisung aus zwei Richtungen auf den Fehler gespeist werden. Zum Auffinden des Fehlerortes werden dann Kurzschlussanzeiger/Erdschlussanzeiger mit Richtungsanzeige benötigt.

Kurzschlussanzeiger sind auch als Erdschlussanzeiger einsetzbar. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein ausreichend hoher einphasiger Fehlerstrom im fehlerhaften Leitungsabschnitt. Bei niedrigen Fehlerströmen empfiehlt sich der Einsatz von Geräten mit zusätzlicher Summenstromerfassung.

Der fehlerhafte Leitungsabschnitt selbst wird durch den letzten angeregten Kurzschlussanzeiger und den ersten Kurzschlussanzeiger in Ruhestellung eingegrenzt.

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